Gestaltungskonzept für den Partykeller im Studierendenhaus

Datum der Veröffentlichung:Donnerstag 28.9.2017

Ausschreibung:

neues Gestaltungskonzept für den „Partykeller“ im Studierendenhaus am Campus Bockenheim

Nach mehreren Überflutungen und einer anschließenden Grundsanierung der Schäden soll der „Partykeller“ im Studierendenhaus ein neues Gestaltungskonzept erhalten. Der Partykeller ist eine halböffentliche Räumlichkeit im Studierendenhaus, die mehrmals in der Woche umfangreich genutzt wird. Hauptaugenmerkt liegt, wie der Name schon sagt, auf studentischen Partys – wobei das Nutzungskonzept in näherer Zeit womöglich ausgebaut wird.

Insgesamt geht es in der Ausschreibung um die Neugestaltung von 3 Räumen im Untergeschoß, wobei Bewerbungen als getrenntes Teilkonzept (A: A1, A2, & A3) oder Gesamtkonzept (B) eingereicht werden können. Grundvoraussetzung dafür: Die Gestaltung soll

  • die Diversität der Nutzer*Innen-Gruppen des Studierendenhauses widerspiegeln (1)
  • dem Raum einen eigenen Charakter geben (2)
  • ihn für verschiedene Veranstaltungen nutzbar machen (3)
  • und dabei auch ein breiteres Publikum (mit-)ansprechen (4).

Die Verwendeten Materialien sollten fest verschraubt sein, stabil, langlebig und geschützt gegen Wasser/Bier etc. sein.

 

Räume:

A1: Partykeller

Der Partykeller ist zugänglich über einen Flur (A2), und hat auf der östlichen Seite Fenster, die als Fluchtweg dienen, aber kein Licht hineinwerfen. Es befinden sich 3 massive Säulen im Räum, die vermutlich tragend sind. Momentan befinden sich 3 festinstallierte Tische, eine große, festinstallierte Eckbank, metallene Heizungsabdeckungen, Getränkeablagen um die Säulen und eine große Bar in dem Raum. Bis auf die Bar, können alle Elemente dem Konzept entsprechend angepasst oder ausgetauscht werden. Auch soll ein neues Licht- und Wandkonzept ausgearbeitet werden. Die Hauptsächliche Nutzung besteht aus Tanzen (Tanzfläche), Getränke bestellen (Barbereich) und Chillbereich (Tische und Bänke), die in dieser Form auch beibehalten werden sollen. Der Boden ist Linoleum.

 

A2: Flur

Der Flur ist der kleine Durchgangsbereich zwischen Partykeller (A1) und Vorraum

(A3). Hier soll nur das Wandkonzept angepasst werden, und es sollen keine

bauliche Maßnahmen passieren. Bei dem dort verlegten Boden handelt es sich

um Linoleum.

 

A3: Vorraum

Der Vorraum ist sowohl der Weg zum Flur (A2) und Partykeller (A1), als auch Wartebereich für die Unisextoiletten. Es befinden sich nach Norden Fenster und ein Aufzug. Charakteristikum des Raums sind die 5 auf der vollen Länge durchgehenden Treppenstufen die bisher meist als Sitzmöglichkeiten genutzt werden. Andere Sitzmöglichkeiten fehlen bisher. Auch hier soll ein neues Licht-und Wandkonzept ausgearbeitet werden. Die hauptsächliche Nutzung besteht aus Durchgang und Chillbereich, gelegentlich wird auch getanzt. Die Nutzungsbereiche sollen so im Wesentlichen auch beibehalten werden bzw. der Chillbereich soll ausgebaut werden. Der Boden hier ist aus Stein.

 

B: Gesamtkonzept

Das Gesamtkonzept umfasst alle 3 Räume zusammen. Die Bedingungen und Umfang sind dieselben, allerdings sollte ein Konzept hier mehr „nach einem Guss“ aussehen d.h. ähnliche Materialien und Formen verwendet werden.

 

Rahmenbedingungen

Das neue Gestaltungskonzept sollte bis zum Ende des Jahres umgesetzt werden. Dies kann entweder in einem Rutsch passieren oder auf verschiedene Termine aufgeteilt werden. Da die Nutzung des Partykellers so bald wie möglich wieder aufgenommen werden soll, müssen die Arbeiten vermutlich mit dem laufendem Betrieb koordiniert werden. Außerdem sollen die Arbeiten in enger Absprache mit dem Technikteam des AStAs erfolgen, die sich parallel um einige bauliche Maßnahmen kümmern.

Insbesondere was die Abbildung der Diversität der verschiedenen Nutzer*Innengruppen angeht ist eine vorherige Abstimmung mit dem AStA erwünscht. Eine grobe Übersicht können wir auf Anfrage gerne bereitstellen. Je nach Konzept und Größe steht für Arbeitsstunden und Material ein mittlerer vierstelliger Betrag zu Verfügung. Für Teilbereiche (A1, A2, A3) dementsprechend ein Teilbetrag davon.

 

Bewerbung

Konzeptideen sollen an partykeller [at] asta-frankfurt [dot] de eingereicht werden.

Die Konzeptideen sollten Enthalten:

  1. Bitte angeben: Bewerbung entweder auf Teilkonzept von Räumen A1, A2 oder A3, oder auf Gesamtkonzept B. Ob alleine oder im Kollektiv gearbeitet wird + eingeschätzter Zeitaufwand (halbe bis 1 Seite) in Stunden oder Tagen.
  2. Wenn möglich Skizzen, Entwürfe, Renderings, Konzeptideen oder ausformuliert als Text (halbe bis 1 Seite).
  3. 1 – 2 repräsentative ältere Arbeiten (falls vorhanden)
  4. Allgemeine Informationen zur Person (Name, Kontaktmöglichkeit usw.) (Geschlecht ist dabei nicht von Relevanz)
  5. Eine Kostenkalkulation mit Kostenvoranschlägen der einzelnen Punkte.

 

Vorherige Raumführungen sind auf Anfrage natürlich möglich.

Auf die Ausschreibung können sich alle Einzelpersonen, Kollektive und Gruppen bewerben – auch wenn sie bisher nicht mit dem AStA oder der Goethe Universität in Berührung waren. Auch ist eine Einschreibung als Studierende*r an der Universität nicht nötig. Falls speziell für diesen Auftrag Personen eingestellt werden, sollten diese mindestens nach Tarif bezahlt werden (bitte nachweisen). Demokratisch organisierte Kollektive werden bevorzugt. Es wird nur ein Entwurf (oder bis zu 3 Teilkonzepte) umgesetzt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Einsendeschluss ist der 01.11.2017

AStA Frankfurt – September 2017

Termine zum Artikel:

  1. Mi. 01.11. 0:15 Einsendeschluss Gestaltungskonzept Partykeller

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